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Partitionen und Netzlaufwerke - fstab, mount & umount

Partitionen und Netzlaufwerke sind (nicht nur) bei Linuxeinsteigern immer wieder ein großes Thema.
Sei es die Vielfalt der verfügbaren Dateisysteme, die Funktionalitäten der Datei /etc/fstab, oder auch der generelle Umgang von Linux mit Partitionen und Dateisystemen, LVM, oder gar verschlüsselte Home-Partitionen, vielleicht noch auf einerm SSD-Gerät, den meisten fachfremden Anwendern glüht schon nach kurzer Zeit der Kopf, ob der Mannigfaltigkeit der Problemstellungen und Lösungen.

Dieser Abriss hier soll ein sich stetig verändernder Beitrag werden, der basierend auf aktuellen Erfahrungen des täglichen Lebens mit einem Linux-Desktop einige Hilfestellungen geben möchte. Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann und will ich an dieser Stelle sicher nicht erheben.

 

Windows- oder Samba-Shares (cifs) als normaler Benutzer via /etc/fstab einhängen

Seit einiger Zeit ist es mir nicht mehr möglich unter openSuSE ein Netzlaufwerk mit dem cifs Netzwerk-Dateisystem (Windows-Share, Samba-Share, cifs bedeutet 'Common Internet File System' und ist eine Erfindung der bekannten Redmonder Softwareschmiede) automatisch einhängen zu lassen.

Dabei benutze ich folgenden Eintrag in der Datei /etc/fstab:

//ServerIP/ShareName    /mnt/ShareName     cifs   credentials=/home/myusername/.smbpasswd,suid,user,_netdev,uid=1000,gid=100  0 0

Vermutlich verhindern die Optionen 'credentials' (meine Zugangsdaten liegen in meiner verschlüsselten Home-Partition) und/oder _netdev, dass das Netzlaufwerk automatisch beim Starten eingehängt wird. Soll mir auch recht sein, am Laptop ist automatisches Einhängen von Netzlaufwerken ohnehin fragwürdig, da die Server ja nicht immer verfügbar sind.

Beim Versuch allerdings, ein solches Laufwerk nach dem Login händisch (Mausklick im Dateimanager) einzuhängen wird mit folgender Fehlermeldung quittiert:

"This program is not installed setuid root - "user" CIFS mounts not supported."


Weil aber die Eingabe von "sudo mount -a" nach jeder Anmeldung sehr schnell sehr lästig wird, hab ich nach einer ordentlichen Lösung gesucht.
Nicht ganz sauber, und auf Geräten mit verschiedenen Benutzern möglicherweise auch mit unsicheren Nebeneffekten behaftet, habe ich eine für mich gangbare Lösung gefunden: "sudo chmod u+s /sbin/mount.cifs".
Damit wird es für den unberechtigten Benutzer möglich, die Datei /sbin/mount.cifs mit den Rechten des Eigentümers (in diesem Falle 'root') auszuführen.
Wermutstropfen: wenn mount.cifs irgendwann aktualisiert werden sollte, muss man diese Rechte möglicherweise erneut setzen.

 

Einige häufig gebrauchte Befehle im Umgang mit Partitionen

df - Partitionen anzeigen

Wichtige Informationen über die aktuell gemounteten Partitionen bekommt man mit df.
Wenn man als optionalen Parameter noch '-h' notiert, so bekommt man das Ganze auch noch in einer für Menschen gut lesbaren Ausgabe präsentiert.
Zusätzlich gäbe es dann noch die Option '-T', welche auch noch gleich den Dateisystemtyp auflistet.

 
 
 

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