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Tiroler Grüne plündern Naturschutzfonds für Wahlzuckerl

Die Tiroler Landesregierung plant für die Umsetzung des Grünen 'Wahlzuckerls' eines Öffi-Jahrestickets um EUR 365,- die Plünderung des Tiroler Naturschutzfonds.
 
Grundsätzlich ist natürlich das Einhalten von Wahlversprechen lobenswert, und ein günstiges Jahresticket für den Öffentlichen Verkehr ist mit Sicherheit eines der nobleren Wahlzuckerln.
 
Aber der Zweck kann die Mittel nicht heiligen.
 
Geplant ist eine Gesetzesänderung (bereits in Begutachtung), die 60% des ohnehin geradezu lächerlichen Budgets von 1 Million Euro des Tiroler Naturschutzfonds für die Finanzierung dieses 20 Millionen Euro Projektes zweckzubinden.
Was dieses Vorgehen aber noch viel irrsinniger erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass dadurch die Kofinanzierungen durch EU-Fördergelder ebenfalls wegfallen werden.
Im Klartext heißt das, dass für die lächerliche Summe von € 600.000 zur Finanzierung dieses Wahlversprechens dem Tiroler Naturschutzfonds mindestens 1,2 Millionen Euro verloren gehen.
Aufgrund von weiteren Kofinanzierungen z.B. durch den Bund dürften die Verluste sogar noch deutlich höher werden.
 
Haben wir wirklich so viel Geld, dass wir kostbare EU-Förderungen für Natur- und Artenschutz einfach so verschenken können?
Wir glauben nicht!
 
Daher bitten wir Sie diese Kampagne zu unterstützen! Und handeln Sie bitte schnell! Die Begutachtungsphase endet bereits mit 18.11.2016.


 
Hier ist der Link zur Kampagne mit weiteren Informationen und Quellenangaben:
 
https://secure.avaaz.org/de/petition/Tiroler_Landtag_LAST_MINUTE_Stoppen_Sie_die_Pluenderung_des_Tiroler_Naturschutzfonds/

 

 

Weitere kritische Stimmen zum Vorhaben der Landesregierung

 

Ein Zitat aus dem Beitrag des ORF:

"Laut Felipe werden weiterhin ausreichend Mittel zur Begleitung von Naturschutzmaßnahmen zur Verfügung stehen und zusätzliche Gelder, wenn eine nachhaltige wirtschaftliche oder touristische Nutzung mit den Naturschutzmaßnahmen einhergehe."

 

Im Klartext: Mehr Geld für den Naturschutz: ja, aber nur wenn Wirtschaft und/oder Tourismus davon auch was haben, und sicher nicht, wenn sie darunter leiden. Eine Art "Naturschutz light" sozusagen, ein elitärer Pseudonaturschutz der hier erkennbar wird.

 
 

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