Automatische Namensergänzung und History

Zum Schluß betrachten wir noch zwei Funktionen, die einem die Arbeit auf der Shell (Befehlszeile) erleichtern.

 

Die Funktion der Befehlshistory wird der eine oder andere noch aus DOS kennen. Dort mußte die Funktion doskey aktiviert werden. Dann erhielt man per Cursortasten die Befehle, die vorher eingegeben wurden. In Linux ist diese Funktion in den verschiedenen Shells  implementiert. Drücken Sie einfach die "Cursor-nach-oben"-Taste und Sie werden feststellen, daß bei jedem Druck ein anderer Befehl erscheint. Diese History speichert standardmäßig bei SuSE Linux die 500 letzten Befehle.

 

Eine weitere Arbeitserleichterung bietet die Befehls- und Pfadergänzung. Die Shell kennt alle installierten Programme. Ebenso kennt sie alle Verzeichnisse des Rechners und damit alle Pfade. Daher ist es möglich, die ersten Buchstaben von Befehlen und von Verzeichnissen einzugeben und dann mit der Tabulatortaste die Shell aufzufordern, den Befehl oder den Verzeichnisnamen zu vervollständigen. Gibt es mehrere Möglichkeiten, ergänzt die Shell bis vor das Zeichen, das nicht mehr eindeutig ist. Besonders hilfreich ist diese Funktion bei sehr langen Pfaden, indem man immer nur die ersten zwei bis drei Zeichen des nächsten Unterverzeichnisses eingibt und die Shell den Rest ergänzen läßt. Auch bei Programmen mit Namen, die man sich schlecht merken kann, kann sich die Funktion auszahlen. Hat man z.B. den Mpegplayer mpeg_play installiert, ist sich aber in der Schreibweise nicht sicher (ob "mpeg_play", "mpegplay", "mpeg", "mpegplayer"....), reicht es, mpe einzugeben und die Tab-Taste zu drücken und schon erscheint der Befehl in der richtigen Schreibweise.

 
 
 
 
 

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